Selbstgemachter Ice Tea und eine DIY Idee

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Der Sommer gibt in diesen Tagen nochmal alles, auch in den nächsten Tagen soll das Thermometer nochmal über die 30 Grad Marke klettern.
Ich mag den Sommer wirklich und dachte schon die paar Tage an denen es immer mal wieder warm war seien der Sommer 2016 gewesen. Aber muss es gleich so heiß werden?!
Naja ändern kann ich es eh nicht. Also muss ich einfach mit der Hitze leben und vor mich hin schwitzen.

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Viel trinken ist sehr wichtig, vor allem bei diesen Temperaturen. Ich bin eher ein Trinkmuffel. Vergesse es über den Tag und am Abend wundere ich mich dann über Kopfschmerzen.
Da Wasser ohne alles auf Dauer keinen Spaß macht, gibt es zwei spritzige Getränke Ideen. Schnell gemacht und herrlich erfrischend.

Wasser mit Zitronen und Limettenscheiben in eine Glaskaraffe geben, Eiswürfel dazu und schon schmeckt das langweilige Wasser lecker zitronig.

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Wem das immer noch zu Wasser lastig ist, für den habe ich noch eine Ice Tea Idee
(Für Kinder geeignet, da er ohne Schwarzen Tee zubereitet wird. Auch Zucker sucht man hier vergebens).

Für den roten Ice Tea benötigt man:
1 Liter Früchtetee (abgekühlt)
1 Liter Trauben oder Roten Saft
Limetten
Eiswürfel
evtl. Sprudelwasser zum Verdünnen

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Im Sommer sind auch allerhand Fliege Tierchen unterwegs. Ich möchte erstens mein Getränk nicht mit einer Fliege, Biene oder sonst was teilen und zweitens kann es auch gefährlich werden, wenn man die Biene im Getränk nicht bemerkt und diese in den Mund gelangt.

Aus diesem Grund habe ich für unsere Aufenthalte im Garten einige Glasabdeckungen aus Bügelperlen gebastelt.
Das geht einfach und schnell. Dabei kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. Ich habe mich bei unseren Abdeckungen für Obstsorten entschieden. Die kleine Dame hat auch ein paar Kreationen gebastelt. Eine Bastelidee für Groß und Klein.

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Die Bügelperlen und die Runde Steckplatte habe ich beim Möbel Schweden gekauft. Die Größe der Platte passt exakt auf unsere Gläser. Damit auch ein Strohhalm Platz hat habe ich drei Perlen weggelassen.

Viel Spaß beim Nachmachen.

Glück Auf!

Gemeinschafts Garten hinter der Kirche

Ich bin ja bekanntlich nicht dafür neue Menschen kennen zu lernen. Des Weiteren ist mein Daumen auch nicht grün, sondern eher dunkel braun.
Wenn ich plane Pflanzen zu kaufen fangen diese an zu weinen und verwelken freiwillig bevor ich sie kaufe und mit nach Hause nehmen kann.
Und weil das nicht schon genug Macken sind habe ich noch eine weitere auf Lager. Dreckig mache ich mich auch nicht gerne.
Genau die richtige Voraussetzung sich einem Gemeinschaftsgarten anzuschließen.

Doch für die kleine Dame habe ich mich mutig den Herausforderungen gestellt. Uns ist wichtig, dass Sie weiß woher Obst und Gemüse kommen. Vom Aussäen, Gießen bis zum Ernten soll sie alles mitmachen können.
In den Supermarkt juckeln, einpacken, bezahlen und nach Hause tragen kann ja jeder. Und der Lerneffekt dabei ist gleich Null.

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Lange rede kurzer Sinn. Irgendwann im Frühling ging es dann auch raus in den Gemeinschaftsgarten hinter der Kirche. Ja genau hinter der Kirche. Denn der Gemeinschaftsgarten ist ein Projekt der Kirchengemeinde in Essen-Steele. Zwar gehören Madame und Ich auf dem Papier in eine andere Gemeinde aber ich bin in dieser Gemeinde aufgewachsen. Habe dort geheiratet und unser Kind taufen lassen. Also meine Herzensgemeinde.
Schon letztes Jahr wurde hinter der Kirche geackert, gesät und geerntet. An mir ist das Projekt völlig vorbeigegangen, den sozialen Netzwerken sei Dank bin ich in diesem Jahr auf den Garten aufmerksam geworden.
Wir „begärtnern“ ein großes Feld zusammen in der Gemeinschaft. Jeder der Mitmacht darf am Ende auch etwas von der Ernte mit nach Hause nehmen.

Bevor es jedoch ans Buddeln und Säen ging mussten einige Obst und Gemüsesorten zu Hause vorgezogen werden. Da fing das Problem mit dem nicht vorhandenen grünen Daumen schon an. Vorsorgliche habe ich mein nicht vorhandenes Talent verschwiegen. Man muss ja nicht gleich mit der Tür ins Hause fallen.

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Madame hat sich für Tomaten entschieden, denn die stehen bei Ihr ganz hoch im Kurs. Den Rotkohl wollte ich eine Chance geben oder er mir. Wie auch immer. Leider hatte Madame eine andere Vorstellung von den Tomaten und dem Rotkohl, welcher in den nächsten Wochen bei uns wachsen sollte. Sie ist von fertigen Tomaten ausgegangen und wollte diese schon auf dem Weg nach Hause essen. Leider musste ich sie da enttäuschen. Woher soll sie auch wissen, dass es einige Zeit dauert bist die Tomaten am Strauch hängen und man diese Ernten kann. Zum Glück ließ sie sich für das Säen schnell begeistern und ich hatte tatkräftige Unterstützung, die aber einen anderen Plan verfolgte als ich.
Mein Plan war die Tomaten sowie den Rotkohl in unsere Schalen auszusäen ohne ein großes Chaos zu veranstalten.
Am Ende waren Tomaten und Rotkohl in kleinen Töpfen ausgesät jedoch hatte auch die Küche, Tisch und Stühle sowie die Hände von der kleinen Dame etwas von der Erde abbekommen. Überall fanden sich Abdrücke von Kinderfingern wieder.

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Zum ersten „richtigen“ gärtnern war natürlich meine kleine Gärtnerin auch mit von der Partie. Sie hat im Gegensatz zu ihrer Mutter kein Problem mit schmutzigen Händen oder Klamotten und war mit Eifer dabei. Das Unkraut, der Knöterich und die Beete waren vor Ihr nicht sicher. Auch der ein oder andere Regenwurm der vorbei schaute wurde inspiziert. Es hat richtig Spaß gemacht der kleinen Dame dabei zu zusehen wie sie den Garten auf Ihre Art und Weise für sich entdeckte.
Je dreckiger umso besser, lautet das Motto von der kleinen.
Nebenbei sei erwähnt das Knöterich ein richtiger fieser Möpp mit viele dicken Wurzeln ist, welche sich nicht so einfach ausbuddeln lassen.

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Auch die Damen und der Herr von Steele TV waren mit von der Partie. Sie haben uns beim Buddeln in gefilmt. Wir sind quasi Berühmtheiten, zumindest in Steele.
Zu meinem Erstaunen konnte ich feststellen, dass schmutzig machen nicht schlimm ist. Okay ich war nach dem Buddeln die erste in der Dusche.

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Dinge welche ich gelernt habe!?
Knöterich ist ein richtig fieser geselle mit tiefen Wurzeln.
Dreckig machen, kann richtig Spaß machen, wenn man danach duschen gehen kann.
Und das wichtigste was ich gelernt habe. Neue Menschen kennenlernen tut nicht weh und diese „neuen“ Menschen können einen bereichern und man kann von Ihnen was lernen.

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Hier auf dem Blog wird es hin und wieder einen Bericht und vor allem Fotos über unsere Gartenerlebnisse geben. Denn mittlerweile sieht es im Garten nicht mehr so aus wie auf diesen Bildern hier. Denn wenn ich ehrlich bin war ich bzw. wir am Anfang Feuer und Flamme, nur zurzeit schaffen wir es nicht in den Garten zu gehen.
Wenn sich jemand aus Essen und Umgebung angesprochen fühlt kann dieser/ diese sich gern bei mir oder direkt bei der Kirchengemeinde melden. Neue Mitgärtner sind immer HERZLICH WILLKOMMEN.

Danke an „meine“ Gartenmenschen und auf eine hoffentlich reiche Ernte.

Luft holen auf der Halde Norddeutschland

Die letzten Tage und Wochen war es mal wieder sehr still hier. Das Leben mit seinen schönen und nicht so schönen Seiten hat mich voll im Griff. Nicht nur das ich verhältnismäßig viel arbeiten musste, auch die Geschehnisse der letzten Wochen haben mich vom bloggen ferngehalten. Mir war einfach nicht nach Friede, Freude und Eierkuchen. Obwohl Kuchen im Grunde immer geht.
Was da draußen in der Welt passiert ist oder passiert möchte ich hier nicht kommentieren, dazu kann sich jeder sein eigenes Bild machen. Denn mein Blog ist meine kleine heile Welt und Wohlfühloase.

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Um einfach mal wieder runter zu kommen und durch zu atmen, haben wir uns die kleine Dame und die Kamera geschnappt. Denn was hilft besser gegen Alltagstrott als rausgehen? Genau raus gehen um einer Halde einen Besuch abzustatten. Madame ist eh der größte Halden Fan (zumindest bei den kleinen Menschen). Sie mussten wir nicht zu einem Haldenbesuch überreden.
Und da man ja bekanntlich auch mal die Komfortzone verlassen soll, haben wir uns auf den Weg raus aus dem Pott gemacht. Um genau zu sein, sind wir nach Neukirchen-Vluyn zur Halde Norddeutschland gefahren.
(Ob Neukirchen-Vluyn jetzt zum Pott gehört oder nicht, konnten mir die Jungs von Go***e auch nicht sagen). Ist aber auch egal, Halde ist Halde egal wo sie steht.

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Die gefühlten tausend Stufen rauf auf die Halde (genau genommen sind es knapp 360) haben mich fast in die Knie gezwungen. Wie schon gefühlte tausend Mal geschrieben, ist meine Kondition schlecht, sehr schlecht. Vielleicht sollte ich mal was an meiner Kondition ändern anstatt immer wieder über ihren schlechten Zustand zu schreiben. Ja das sollte ich tun, bald, vielleicht mal.

Zum Glück ist die Treppe nicht am Stück gebaut. Ich konnte zwischendrin eine Pause machen und wieder zu Luft kommen. Wenn auch nur kurz, denn Madame hält nichts von langen Pausen auf dem Weg nach oben. „Los Mama, weiter geht es!“
Alter Schwede zwischendrin dachte ich wirklich der Sensenmann käme gleich aus dem Gestrüpp gesprungen um mich zu holen. Zum Glück hat er entweder den Weg nicht nach oben gefunden oder hat sich im Gestrüpp verheddert.

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Oben bläst ein ordentlicher Pott Wind. Zum Glück, denn so konnte der Schweiß schnell wieder trocknen.
Der Blick war wie so oft auf einer Halde, atemberaubend. Sofern man auf den Mix von Industriekultur und Natur steht. Dem der das nicht mag, kann ich auch nicht helfen. Et is einfach herrlich, im Pott und seiner Umgebung.

Unterhalb der Hauskonstruktion haben wir uns zu einem Picknick niedergelassen. Neben Himbeeren, Äpfeln und Brötchen, hatten wir auch Frau Sonne im Gepäck die uns ordentlich auf die Rübe geschienen hat. Beim nächsten Mal sollte ich nicht nur das Kind, sondern vielleicht auch mal mich selbst und vor allem meine Ohren eincremen.

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Ich weiß nicht ob es an der Sonne oder sonst was lag, plötzlich kam mir in den Sinn das ich ein „Sprungfoto“ haben wollte. Also wie ich von der Mauer auf den Boden springe und im Flug fotografiert werde. So viel zur Theorie. Sagen wir mal so, es gibt dieses Foto. Punkt.
Das einzige was ich zu diesem Bild sagen möchte, Elegant wie ein Erdrutsch. Ich sollte noch ein bisschen üben, am besten an allem.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass Madame dann auch auf die Idee kam runter zu springen und was soll ich sagen? Ihr Foto ist beim ersten Sprung direkt was geworden. Angeber.
Was man sonst noch auf der Halde machen kann außer Picknicken und versuchen Fotos beim Springen zu machen?
Die Ruhe genießen. Hier oben geht einem keiner auf den Keks außer man nimmt diesen jenigen mit. Auch wenn, die Autobahn in unmittelbarer Nähe zur Halde verläuft, bekommt man davon nichts mit. Herrlich.

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Natürlich haben wir auch unsere obligatorischen Steine gesammelt, den Bienen bei der Arbeit zugesehen. Viele schöne Bilder gemacht und rumgesessen.
Rumgesessen?! Jo irgendwann hatten Madame und ich keine Lust mehr weiter zu gehen, also haben wir uns dort niedergelassen wo wir gerade standen. Mitten auf einem Kiesweg. Pickst zwar ein bisschen am Po aber irgendwas ist ja immer.

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Jeder Mensch hat doch mindestens einen Splin. Gut ich habe mehrere davon aber man muss ja auch nicht mit der Tür ins Haus fallen. Also gebe ich erstmal einen bekannt. Ich liebe es auf Kies zu laufen. Das Knirschen der Steine unter meinen Füßen macht mich glücklich. Dieses Geräusch, ein Traum. Warum das so ist weiß ich nicht. Aber es muss ja auch nicht immer eine Erklärung für alles geben, vor allem nicht, wenn einen die Marotte glücklich macht.

Irgendwann hat die Sonne sich hinter ein paar Wolken versteckt und durch den doch sehr kräftigen Wind wurde uns kalt. Also haben wir den Rückweg angetreten. Die vielen Stufen wieder nach unten. Nach ein paar Stufen konnte Madame nicht mehr und hat es sich auf meinen Schultern bequem gemacht. Was soll ich sagen, meine Beine haben ganz schön gezittert. Also vielleicht sollte ich doch mal was tun. Für mich und meine Kondition usw.

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Beim nächsten Besuch werden wir einen Drachen mitnehmen und diesen auf der Halde steigen zu lassen. Denn der Pott Wind kann mit dem Nordsee Wind auf jeden Fall mithalten. Und einen kleinen Drachen wir er sicher in die Lüfte heben können.

Glück Auf!

Große Nordseeliebe

Neben dem Ruhrgebiet, welches ich wohnungstechnisch noch nie verlassen habe, gibt es in meinem Herzen noch einen weiteren Platz für einen Herzensort. Besser gesagt eine Region. Nämlich Ostfriesland und die Nordseeküste.
Die Nordsee löst in mir eine sofortige Entspannung und Zufriedenheit aus. Im Urlaub an der Küste brauche ich nicht viel. Den Strand, das Meer und eine Sitzgelegenheit. Punkt. So sieht für mich Urlaub aus. Ich muss nicht sonst wo hinfliegen. 3,5 Stunden ins Auto setzen, die A31 hochfahren und zack is Mela im Urlaub.
Der Anblick vom Meer lädt innerhalb von ein paar Minuten meinen Akku auf und lässt alle Sorgen verblassen.

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In meiner Schusseligkeit habe ich ein paar, nicht ganz unwichtige Dinge, zu Hause gelassen. Selbst diese Tatsache brachte mich nicht aus der Fassung. Sie löste eher ein lautes Gelächter aus. Nicht nur den Sonnenhut von Madame hatte ich zu Hause gelassen. Meine Regenjacke hat den Weg in den Koffer auch nicht gefunden. Da machste nix.
So hat Madame eine neue Kopfbedeckung und ich eine Regenjacke bekommen. Sonnenhut und Regenjacke sind Dinge, die man in Friesland auf jeden Fall in der Tasche haben sollte. Morgens kann es junge Hunde regnen und nachmittags verbrennt man sich in der Sonne die Nase. Alles schon vorgekommen, nur das ich mir die Ohren und nicht die Nase verbrannt habe.

Für einen Strandbesuch muss die Sonne nicht scheinen. Zumindest für uns nicht. Bei Sonnenschein kann ja jeder zum Strand gehen und Sandburgen bauen. Auch bei Nieselregen und Wind haben wir tiefe Löcher in den Sand am Strand gebuddelt.
Wer sich von Schietwetter die Laune oder gar den Urlaub vermiesen lässt der ist entweder selbst schuld und sollte dahinfahren oder fliegen wo es Sonnengarantie gibt. Ein bisschen Nervenkitzel mit dem Wetter muss man doch auch im Urlaub haben, oder?

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Wenn man es ganz streng nimmt war der Urlaub ein Strandurlaub. Auf Ausflüge hatte Madame nicht so richtig Bock. Was nützen einem die tollsten Ausflüge, wenn nicht alle Spaß daran haben.
An einem Regenmorgen haben wir uns dennoch auf den Weg zu den Seehunden in der Seehund Aufzuchtstation in Norden/Norddeich gemacht. Ich könnte mich dort stundenlang aufhalten und den schwimmenden Gesellen zusehen.
Das sah der kleine Mensch leider ganz anders. Nach genau 15 Minuten wurde der Ausflug kurz und knapp mit den Worten „Ich habe jetzt alle gesehen, wir können jetzt wieder nach Hause fahren“ beendet. Was macht man da? Genau wir sind nach Hause gefahren und haben unser Sandspielzeug mitsamt der Strandmuschel genommen und sind an den Strand gedüst.

Am Tag darauf hat das Wetter nochmal einen draufgelegt. Es schüttete wie aus Eimern, großen Eimern, Speisfässern oder eher Elefanten Badewannen. Wenn selbst Madame keine Lust hat an den Strand zu gehen dann will das schon was heißen.

Wir waren schon sehr oft in Ostfriesland und haben schon fast alles gesehen, was den Reiz an dieser Region aber nicht im Geringsten schmälert. Nur in der Meyer Werft, welche sich in Papenburg befindet, waren wir noch nie. Und Schiffe gucken ist eine meiner liebsten Beschäftigungen im Urlaub, egal ob Krabbenkutter oder Kreuzfahrtschiffe.
Zum Glück konnte ich Karten für die Führung durch die Werft im Voraus bestellen, was ich SEHR empfehle, denn sonst kann es einem passieren, dass die Führungen für die nächsten Stunden ausgebucht sind und man echt lange warten muss. Was bei schlechtem Wetter echt keinen Spaß macht.
Bei strömendem Regen konnten wir Papenburg nichts abgewinnen. Es hat nur für eine Laugenstange und zwei Schoko-Muffins gereicht. Was nicht heißt das die Stadt, welche die selbe Fläche hat wie Paris aber nur 36000 Einwohner, nichts zu bieten hat. Wir hatten nur keinen Nerv die Stadt zu erkunden. Bei allerfeinsten Pledderwetter.

Die Werft ist gigantomanisch groß. Ich neige bei so großen Bauten oder Schiffen dazu mir vor Schieß ein bisschen in den Schlüppi zu machen. Mir flößt sowas immer einen heiden Respekt ein.
Lange rede kurzer Sinn, es war richtig töffte dort. Madame war beeindruckt von den großen Schiffen welche wir in der Werft sehen konnten und auch das drum herum war richtig klasse. Nur das Bauen der Schiffe möchte Madame eher dem Papa überlassen.

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Die Nordsee und ich haben da so ein komisches Ding laufen. Immer wenn wir an das Meer fahren, ist das Meer weg. Ebbe halt. Egal zu welcher Tageszeit wir uns auf den Weg machen. Kein Meer zu sehen. Meine Familie macht sich schon lustig über mich. „Wenn du im Watt spazieren willst, nimm Mela mit. Die kann machen das, dass Meer weg ist“.
Püüühh!! Dafür ist doch im Watt spazieren gehen eine feine Sache. Zwar eine ziemlich matschige und teilweise auch rutschige Angelegenheit aber es macht richtig Spaß und fließend Wasser um den Schlick wieder abzuwaschen gibt es ja zum Glück auch.

Einmal haben wir es geschafft zumindest noch ein bisschen Nordsee zu Gesicht zu bekommen. Ich habe nicht laut ausgesprochen das wir ans Meer wollen und so habe ich das Meer und die Ebbe überlistet. So hat die kleine Dame ihre Füße ins Wasser stecken können. Sie musste zwar erst von Ihrem Glück überzeugt werden aber dann haben wir das Kind nicht mehr rausbekommen.
Und zum Schluss brauchte sie trockene Sachen.

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Wir haben nicht nur eine große Portion Entspannung, viele Fotos und eine neue Regenjacke für mich mitgebracht. Nö. Auch eine Menge Nordseestrand hat sich in unserer Wäsche in den Pott geschmuggelt.
Sollte ich bzw. wir es irgendwann mal im Kopp bekommen und dem Pott den Rücken kehren, dann auf jeden Fall in Richtung Nordsee.

Ahoi!

Mein Leben mit dem Besonderen

Eines muss ich vorweg erst mal sagen, für jede Mama und jeden Papa ist das Leben mit Kind oder Kindern etwas Besonderes, ob mit einem „Extra“ oder ohne.

Auch unsere Tochter ist etwas besonders. Besonders aufgeweckt, besonders lustig und manchmal auch besonders nervenaufreibend.
Trotzdem hat Sie auch eine Besonderheit, welches nicht viele Kinder haben. Nur etwa 3-5% aller Kinder tragen diese Besonderheit.
Sie hat ein Blutschwämmchen am linken Unterarm. In der Medizin besser bekannt als Hämangiom und im Volksmund eher als Erdbeerfleck.leben-mit-dem-besonderen_frickeltante

Nach Ihrer Geburt im Juli 2013, konnten wir noch nichts von dem Blutschwämmchen erahnen, welches sich in den nächsten Tagen und Wochen bilden sollte. Anfang August fiel uns auf das an dem Unterarm der kleinen Dame sich eine Art „Blauer Fleck“ gebildet hatte. Zuerst dachte ich, sie sei mit ihrem Ärmchen im Gitterbett hängen geblieben. Schon plagte mich das schlechte Gewissen, dass mein Kind sich weh getan hätte ohne das ich davon etwas mitbekommen hatte.

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Recht schnell veränderte sich der „Blaue Fleck“ und plötzlich waren zwei kleine rote Pünktchen zusätzlich da. Mir schwante schon das es sich um ein Hämangiom handelte, da unser Neffe auch ein Hämangiom an der exakt selben Stelle hatte. Genau hatte, denn ein Hämangiom bildet sich im Laufe der Zeit wieder zurück. Und verschwindet irgendwann komplett.

Kurz zur Erklärung worum es sich bei einem Hämangiom, Blutschwämmchen und oder Erdbeerfleck handelt.

Ein Hämangiom, auch Blutschwämmchen oder Erdbeerfleck genannt, ist ein embryonaler Tumor mit Endothel-Proliferation und sekundärer Ausbildung von Gefäßlumen. Typischerweise sind Hämangiome bei Geburt noch sehr klein und nehmen dann in manchen Fällen (ca. 10 Prozent) vor allem im ersten Lebensjahr deutlich an Größe zu. Einige Formen treten nach dem 3. Lebensjahrzehnt auf.
Ein Hämangiom besteht aus einem Sichtbaren Oberhautanteil, dem Roten Fleck und einem Unterhautanteil, in welchem sich auf die Gefäße zur Hämangiom Versorgung befinden.
Quelle: Wikipedia

Die nächste U- Untersuchung beim Kinderarzt stand an und wir zeigten Ihm die Pünktchen welche sich weiter ausgebildet hatten. Die Stelle an denen sich die Pünktchen zeigten war geschwollen und sehr erhaben. Dieser überwies uns in die Kinderchirurgie, zu einer Ärztin welche sich auf Hämangiome bei Kindern spezialisiert hat.

Zum Glück bekamen wir schnell einen Termin in der Hämangiom Sprechstunde und schon ein paar Tage später waren wir zum ersten und für viele Jahre nicht zum letzten Mal dort. Zum Glück waren alle sehr nett und haben sich ganz viel Zeit für die kleine Dame und uns genommen.
Ich selbst bin Krankenschwester und stehe allem was mit der Medizin zu tun hat sehr kritisch gegenüber. Vor allem wenn es um die Behandlung meiner wenigen Wochen alte Tochter geht.
Das Blutschwämmchen, zu dem es sich schon entwickelt hatte, wurde fotografiert (um das Wachstum und das Aussehen zu dokumentieren) und ein Ultraschall wurde gemacht um zu sehen wie tief das Hämangiom ist und wie es durchblutet wird. Denn ein Hämangiom versorgt sich Autakt.

Ab diesem Zeitpunkt sind wir alle 2- 3Wochen zur Kontrolle hingefahren.
Anfang September hatten mein Mann und ich das Gefühl, dass sich das Hämangiom nochmals enorm vergrößert hatte und noch dicker geworden war. Also gingen wir außerhalb der Vorsorgetermine in die Kinderchirurgie.
Am Ende einer sehr langen Ultraschalluntersuchung stand fest, der Unterhautanteil hatte sich massiv vergrößert und dadurch würde dieser das Knochenwachstum in Ihrem Arm beeinträchtigen. So stand nach kurzer Beratung mit dem zuständigen Oberarzt und eine Menge tränen meinerseits fest, unsere Tochter musste mit nur 6 Wochen operiert werden.

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Mit einem Kältelaser sollte der Unterhautanteil des Hämangioms verkleinert werden, dieses OP- Verfahren hinterlässt keinerlei Narben. Dazu wurden die kleine Dame und ich für 3 Tage stationär im Krankenhaus aufgenommen.
Am zweiten Tag wurde sie operiert bzw. gelasert.
Vorher wurde, der da noch sehr kleinen Dame, ein Zugang in den Kopf gelegt. Ich glaube bis heute das ich diese notwendige Prozedur schlimmer fand als die Kleine.

Mein Kind am OP abzugeben, war somit die schlimmste Erfahrung meines Lebens. Am liebsten wäre ich mit in den OP gegangen. Ich habe auch versucht im Vorfeld der OP die Ärzte davon zu überzeugen das ich mit in den OP kann, bin ja schließlich Krankenschwester. Die Ärzte fanden die Idee leider nicht so toll, so mussten wir auf dem Zimmer auf den Anruf aus dem OP warten. Zum Glück hat der Zwergen Papa mir Gesellschaft geleistet.

Nach 1,5 Stunden, welche uns wie Stunden vorkamen, konnten wir in den Aufwachraum zu unserer kleinen noch sehr müden Maus. Die OP an sich dauerte nur etwa 20 Minuten, Madame hatte aber keine Lust das Traumland zu verlassen und musste somit ein bisschen länger im OP beim Anästhesisten verbringen.

Ich hatte schon die größten Sorgen wie wir das Hämangiom versorgen müssen und wie ein Verbandwechsel bei so einem kleinen Menschen klappen soll. Und siehe da, es gab keinen Verband. Das Hämangiom mussten wir lediglich täglich mit etwas Vaseline eincremen, damit es nicht trocken würde und sich so risse Bilden konnten. Sie hatte die OP sehr gut verpackt und schon am nächsten Tag durften wir nach Hause gehen.

Seit der Operation sind knapp 2 1/2 Jahre vergangen. Seitdem waren wir noch unzählige Male in der Hämangiom Sprechstunde zur Kontrolle, bei den ersten malen immer mit der Angst im Nacken das die kleine Dame nochmals gelasert werden muss. Zum Glück blieb es uns bzw. Ihr erspart.
Laut der Kinderchirurgin, wird Madame noch einige Jahre Trägerin eines Blutschwämmchens sein. Da dieses noch sehr groß ist und sich sehr langsam wieder zurückbildet. Aber es bildet sich zurück und das ist die Hauptsache. Der Rote Fleck ist schon blasser geworden und auch viel kleiner. Der Unterhautanteil ist noch sehr erhaben.

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Das ist aber nicht schlimm, denn die kleine Dame stört ihr Blutschwämmchen nicht. Sie kennt sich selbst ja nur mit ihrem „Schwämmchen“, was sie eher stört ist das Muttermal welches sich vor kurzem neben dem Hämangiom gebildet hat.
Sie lebt ja schon immer mit dieser Besonderheit. Für sie ist es ganz normal und auch andere Kinder mit einem Hämangiom sind für die kleine Dame nichts Besonderes. Häufig zeigt sie den anderen Kindern ist Blutschwämmchen und erzählt, dass es nicht schlimm ist und gar nicht weh tut.
Ihr Hämangiom bereitet der kleinen Dame keine Schmerzen, selbst nach Ihrer OP zeigte sie keine Anzeichen von Schmerz an der gelaserten Stelle.

Da sich das Blutschwämmchen an ihrem linken Unterarm befindet, werden wir mit Blicken und teilweise auch komischen Kommentaren erst konfrontiert, wenn es wärmer draußen wird und das T-Shirt Wetter beginnt.

Wie schon geschrieben für Madame ist ihr „Extra“ nichts Besonderes. Für die meisten anderen Kinder, mit denen sie in Kontakt kommt ist es auch nichts worauf sie lange achten oder sogar den Kontakt zu Ihr meiden. Häufig wird das Hämangiom kurz inspiziert und dann geht das Spielen schon los.
So wie ganz häufig im Leben sind die Erwachsenen das „Problem“. Was ich schon gehört habe im Hinblick auf den Blutschwamm meiner Tochter.

„Oh, hast du dich schon tätowieren lassen?“
„Hast du dir weh getan? Soll ich dir ein Pflaster holen?“
„Kann man das nicht wegmachen lassen?“

Auf die letzte Frage habe ich immer wieder dieselbe Antwort. Klar kann man es operativ entfernen lassen. Aber:
1. Es wird eine Narbe entstehen, die Sie ihr Leben lang tragen wird. Das Blutschwämmchen bildet sich meist ohne Narbenbildung von allein wieder zurück.
2. Es ist eine Operation bei der immer etwas passieren kann und nur um den roten Anteil aus kosmetischen Gründen entfernen zu lassen, lassen wir unsere Tochter nicht operieren.
Solang die kleine Dame sich nicht an Ihrem „Extra“ stört, gehen wir zur Vorsorge in die Kinderchirurgie und mehr nicht.

Leider gibt es auch immer mal wieder blöde und verletzende Kommentare.
„Komm von dem Mädchen weg, wer weiß was die da am Arm hat.“
Meistens schüttle ich nur mit dem Kopf, anstatt zu erklären was Madame am Arm hat. Warum kann man nicht einfach Fragen oder wenn man es sich nicht traut, still sein?!

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Nicht nur, dass diese Aussagen völlig bescheuert sind, sondern unverschämt und teilweise auch verletzend. Wir werden uns diese Aussagen noch einige Sommer antun müssen.
Kinder treten anderen Kinder und Menschen mit Besonderheiten viel offener gegenüber, davon könnten wir Erwachsene uns mal eine dicke Scheibe abschneiden und Menschen mit Besonderheiten ganz normal begegnen, auf Augenhöhe.

Glück Auf!

Den Pott mit der Nordsee vergleichen??

Ich hatte es hier schon mal erwähnt, wenn es mir zu viel wird mit meinem Kopf und der schlechten Laune geht eine Runde Halde immer.

Und da es mal wieder so weit war, haben wir uns bei schönsten Vor-Frühlingswetter auf den Weg nach Moers zur Halde Rheinpreussen gemacht.
Mit einer Höhe von 74m über der Umgebung und der riesigen Grubenlampe (dem Geleucht), von etwa 30m. Ist es nicht die höchste aller Halden im Pott aber eine meiner liebsten. Durch den Abraum der Zeche Rheinpreussen ist die Halde entstanden und war eine der ersten grünen Halden. Schon von weitem kann man die Landmarke auf der Halde erkennen.

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Man ist schnell oben, was bei einem Ausflug mit Kleinkind mit Schuhgröße 25 nicht zu verachten ist. Denn Kinderwagen fahren ist was für Babys. Madame möchte laufen und das soll Sie auch. Damit der Spaß am Laufen nicht verloren geht und sie ein Erfolgserlebnis hat haben wir uns für die Halde mit dem „Geleucht“ entschieden. An bestimmten Tagen kann man das Geleucht besteigen und als Aussichtsplattform nutzen.
Auf dem Weg nach oben haben wir das ein oder andere Wettrennen und „Engelchen flieg“ veranstaltet.

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Kurz vor der Haldenspitze kamen Mann und Kind auf die grandiose Idee mal wieder den „normalen“ Weg zu verlassen und sich durch die Karpaten zu schlagen. Während der Mann und die Kleine schon oben auf mich warteten habe ich Fotos gemacht und versucht gegen meine grottige Kondition anzukämpfen. Ich bin eindeutig nicht der Karpaten Typ. Obwohl man abseits der Wege auch das ein oder andere entdecken kann was von den befestigten Wegen aus so nicht zu sehen ist.

Oben auf der Halde kann man sich von einem ordentlichen Pott Wind die Hirnwindungen durchpusten lassen und alles ist nicht mehr ganz so schlimm.
Und wenn dann noch die Sonne lacht, kann man auch kurz denken man sei an der Nordsee.
Fehlen nur die Möwen die einem das Fischbrötchen aus der Hand mopsen.

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Die Betonwürfel am Fuß des Geleuchts laden zum Pause machen ein, eigentlich. Man kann sich natürlich auch mit dem Po auf den Boden setzen, die Aussicht genießen und den „Ausflugsapfel“ essen. Oder wie im Fall der kleinen Dame mehrere Runden um das Geleucht rennen.
Woher hat sie nur diese Energie?

Hier oben kann man ganz wunderbar die Facetten des Ruhrgebiets erkennen. Auf der einen Seite, Wälder, Seen und sogar Windräder sind zu sehen. Auf der anderen Seite, sieht man das industrielle Ruhrgebiet. Mit Stahlwerken, die A42 (Autobahn) und weiteren Zechen und Halden.

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Und genau hier fühle ich mich zu Hause. Genau hier will ich leben. Mit der Abwechslung des Potts.
Für die kleine Dame gehören Zechen, Halden und alles andere Pott Gedöns einfach schon zu ihrem Leben dazu. Sie weiß schon welche Zechen und Halden Sie besucht hat.
Sie ist ein echtes Pott-Kind.

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Wer mir auf Snapchat folgt, konnte „live“ bei dem Ausflug dabei sein. Für alle die dies noch nicht tun, kann ich auch hier gerne aus dem Nähkästchen plaudern. Ich wollte ein Foto machen, hatte schon eine genaue Vorstellung wie es auszusehen hat. Es klappte einfach nicht. Zum Schluss saß ich mit dem Po im Dreck, aber ein Foto war immer noch nicht geschossen.
Mein Mann schüttelt den Kopf und lacht, nimmt die Kamera in die Hand und macht ohne durch die Kamera zu gucken genau das Bild was ich haben wollte.
Manchmal hat man kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu.
Am Ende habe ich aber mein Bild bekommen. Ja ok, ich hatte zwar Hilfe aber das ist ja egal.

Glück Auf!

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