Leckeres
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Sommer im Pinnchen – Omas Johannisbeerlikör

Meine lieben Blogowski Ladys Tine von Pottlecker und Katti von Pottgewächs haben mit ihrer Blogparade dazu aufgerufen den Sommer noch ein bisschen zu verlängern. Zumindest im Schnapspinnchen.

 

Ich bin mit einem Rezept für Johannisbeerlikör dabei.
Wie der Titel schon verrät ist der Johannisbeerlikör, den ich vorstellen möchte, nicht auf meinem Mist gewachsen. Sondern auf den von Oma Erna, die Oma meines Mannes.
Bis vor ein paar Jahren hatte Oma noch einen Schrebergarten, wie es sich für einen richtige Pott Oma gehört. Unter anderem mit vielen Himbeeren, Stachelbeeren und Johannisbeersträuchern, dies war nur ein kleiner Teil des Ackerbaus. Oma hat den Garten damals noch mit Opa betrieben.
Seitdem Oma sich nicht mehr alleine um den Garten kümmern kann, wurde auch die Schnapsproduktion fast eingestellt.
Mein Mann liebt Omas Schnaps. Ich muss direkt jetzt etwas gestehen. Ich habe diesen Schnaps noch nie getrunken, denn ich trinke kaum bis keinen Alkohol. Mir schmeckt es einfach nicht.

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Zum Glück steht im Garten meiner Eltern ein Johannisbeerstrauch. Besser gesagt zwei. Einer mit roten und einer mit schwarzen Beeren. Und da kaum ein Mensch so viel Beeren essen kann, habe ich Oma nach ihrem Rezept für den Schnaps gefragt, damit diese „Familientradition“ weitergegeben wird.
Meinem Mann freut es und die Oma ist froh das ihr Rezept weitervererbt wurde.

Für den Schnaps benötigt man.
• Glasflaschen
• Johannisbeeren (in Omas Rezept steht nur Schwarze, ich habe aber Schwarze und Rote gemischt)
• Braunen Kandis
• Und zu guter Letzt Korn, kann auch der ganz Billige Korn sein.

Die Johannisbeeren von Stielen, Blättern und sonstigem befreien und waschen. Profitipp!?

Entweder ein olles Shirt anziehen oder die Beeren ganz vorsichtig waschen, denn die Flecken welchen der Saft produziert gehen kaum bis gar nicht aus den Klamotten raus.

Die Glasflaschen mit Hilfe eines Trichters zur Hälfte mit Johannisbeeren befüllen. 1/3 der Kandis Packung hinzugeben und dann mit Korn ausfüllen.

Fertig.

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Die Flaschen gut verschließen und weg stellen für mindestens 3 Monate. Man sollte die abgefüllten Gläser regelmäßig schwenken, damit sich alles gut verteilt.
Das ist kein Schnaps der mal eben gemacht bzw. verzehrt werden kann. Je länger er steht umso besser schmeckt er, sagt Oma Erna.
Also in einem Sommer für den nächsten Sommer produzieren.

Wenn der Schnaps genug gestanden hat, diesen durch ein Sieb in eine neue Flasche schütten, mit Korn und nach Belieben mit etwas Kandis aufschütten.

Ihr merkt schon richtige mengen Angaben kann ich nicht liefern, es ist ein über Jahre ausgeklügeltes „so ungefährer“ Rezept geworden.

Omas Schnaps kann nicht nur bei sommerlichen Gartenpartys verzehrt werden. Nö, auf unserer Hochzeit gab es auch den guten Tropfen aus Omas Produktion. Er war der absolute Renner und Oma war stolz wie Bolle das ihr Schnaps ausgeschenkt wurde.

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Drei (nicht ernst) gemeinte Tipps am Ende
* Johannisbeeren haben nur Saison bis Mitte/ Ende August, wenn man danach welche benötigt und sei es nur für ein Foto, wird es ganz schön eng und man läuft sich die Hacken ab.
* Beim umfüllen in eine Flasche sollte man darauf achten nichts zu verschütten.
1. Schade um dat gute Zeug.
2. Es klebt wie sau.
3. Die gesamte Küche riecht etwas Alkohol lästig.
* Die Früchte kann man nachher auch noch essen, mit Vanille Eis zum Beispiel, für den darauffolgenden Alkohol Pegel übernehme ich keine Verantwortung.
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Morgen ist übrigens Heiko von mcnicefood mit seinem Beitrag zu Sommer im Pinnchen dran, schaut doch auch bei Ihm mal vorbei.

Glück Auf!

1 Kommentare

  1. Also wo Ommas Rezept dran steht, kann ja nur Gutes drin sein ♥ ♥ ♥
    Danke für´s Mitmachen bei unserer Blogparade – da haben wir uns wirklich sehr drüber gefreut!

    Ganz liebe Grüße – Tine

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