Mama
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Der Mann der Bloggerin

Hinter jeder Bloggerin oder jedem Blogger steht jemand den er tief in seinem Herzen trägt. Ob Er/ Sie verwandt, verschwägert oder gar verheiratet ist, weiß man oft nicht. Um ehrlich zu sein ist es mir als Leserin oft egal.

Hinter mir und meinem Blog steht der Mann bzw. mein Mann. Schon weitaus mehr als ein Jahrzehnt ist er an meiner Seite oder Ich an seiner, dass kommt immer auf den Blickwinkel an. Mehr als 4 Finger, um es in der Zählweise unsere Tochter zu sagen, sind wir verheiratet.

Der Mann, mein Mann, der Liebste oder der Papa der kleinen Dame wird er hier von mir genannt. Natürlich hat er auch einen richtigen Namen, aber der bleibt in der analogen Welt.

Mein Mann. Der Vater meiner Tochter, mein Freund, mein Lektor, mein Fotograf (wenn mal wieder nichts so klappt wie ich möchte) und noch so vieles mehr. Er ist auch ein Teil meines Blogs. Steht eher im Hintergrund. Im Vordergrund stehen ist nicht sein Ding.

Mein Mann ist eher selten Teil meiner Beiträge. Was nicht heißt das er meine Beiträge oder gar meinen Blog nicht kennt. Er kennt sich aus in der Welt des Bloggens, ist mir zusammen in die Bloggerwelt hineingewachsen. Tritt mir immer mal wieder in den Allerwertesten, weil ich mal wieder Bloggen sollte. Oder weil die Bilder nur so lala geworden sind.

Er ist und war schon immer Teil dieses Blog. Hat mit mir nach einem passenden Blog Namen gesucht. Das Theme, also das Aussehen meines Blogs und noch so viele andere Dinge. Mein Mann ist mittendrin in der Bloggerwelt. Er zieht die Strippen im Hintergrund. Ihm reicht es das ich im Vordergrund rumturne.

Er liest meine Beiträge und korrigiert sie nach besten Wissen und Gewissen. Hin und wieder passiert es mir das ich mir Wörter oder ganze Sätze denke, sie aber nicht aufschreibe und mein ganzes Geschreibsel absolut keinen Sinn ergibt.
Er hilft mir bei der Bildbearbeitung, wenn Lightroom mal wieder nicht so will wie ich das gerne hätte.

Ohne meinen Mann würde es hier im Blog aussehen wie Kraut und Rüben. Dass meine ich genauso wie ich es schreibe. Ich habe kaum Ahnung von dem Dashboard, was den Hintergrund des Blogs darstellt. Zu meinem Glück kennt er sich mit dem ganzen Kram aus. Er probiert gerne aus und klickt so lange bis es so aussieht wie Ich es mir vorstelle. Für sowas habe ich keinen Nerv, er dafür umso mehr.
Wenn er es mal wieder hinbekommen hat, was bei mir einen Mittelschweren Tobsucht Anfall ausgelöst hat freut er sich und grinst.

Wenn ich mich mal hinsetzen würde und die Ruhe dafür hätte würde er mir das auch erklären aber die habe ich einfach nicht. Es soll funktionieren und solange mein Mann immer einen Rat und eine Tat weiß, beschäftige ich mich auch nicht mit dem Zeug hinter dem Blog. Ein Pferd springt nie höher als es muss.

Wir ergänzen uns also sinnlos. Er ist der Fels in der Brandung, wenn die Fotografie mal wieder nicht so klappt wie ich es mir vorstelle, er ist Ideengeber, wenn mein Kopf mal wieder so leer ist, dass man eine Münze fallen hören könnte.

Zu meiner Familie gehören mindestens in unserem Fall noch mehr Menschen und der wichtigste Mensch wenn auch der kleinste ist unsere Tochter. Die kleine Dame. Auch sie hat einen Namen und ich würde sie nie im Leben kleine Dame nennen. Nur hier im Blog werde ich Ihren realen Namen nicht erwähnen.

Madame wie sie hier auch immer mal wieder von mir genannt wird, ist Teil meines Blogs. Das ist auch gut so. Trotzdem haben der Mann und ich schon weit vor ihrer Geburt uns dazu entschlossen sie weder namentlich noch bildlich hier im Blog zu zeigen

Sie darf und soll auch ein Teil des Blogs sein aber nicht mit ihrem Namen und schon gar nicht mit Bildern von ihr. Jetzt schreit der ein oder andere sicher, aber du zeigst doch Bilder von ihr. ja mache ich aber ich würde nie und nimmer ihr Gesicht zeigen.

Wenn sie irgendwann mal groß genug dafür ist um eigene mediale Entscheidungen zu treffen, dann darf sie gern einen eigenen Blog, Instagram oder Facebook Account starten. Solang wir aber die Entscheidung treffen bleibt sie im Netz so gut es geht unerkannt.

Natürlich gehören zu meiner Familie noch mehr Menschen als der Mann und die kleine Dame.

Warum meine Familie hier kaum bis nie Erwähnung findet!? Ganz einfach es ist meine Familie und wir sind keine Reality Show Familie. Das ist auch gut so und wird so bleiben.

Meine Mama und mein Papa lesen hier auch mit. Bei meinen Schwestern weiß ich es ehrlich gesagt nicht so genau. Müssen sie aber auch nicht. Nur weil ich meine ich müsse bloggen brauchen Sie meine Beiträge nicht lesen. Wenn sie es doch tun, freut mich das umso mehr.

Wenn sie doch mal Erwähnung finden dann sicher nicht mit ihren Namen oder Namenkreationen welche sich über Jahre in der Familie so eingebürgert haben.

Natürlich kennen andere Bloggerinnen auch die Namen meines Mannes oder meiner Tochter aber dann kenne ich sie auch in der realen, analogen Welt und ich kenne auch die Namen hinter Tochterkind oder dem Mann.

Was in der analog erzählt wird bleibt aber auch analog.

Auch Freunde und Bekannte kennen und lesen meinen Blog. Darüber freue ich mich sehr. Auch wenn es sich immer mal wieder komisch anfühlt, wenn ich auf das geschriebene angesprochen werde. Nicht das ich irgendetwas verbloggen würde was ich nicht auch jedem erzählen würde trotzdem ist es merkwürdig und macht mich verlegen.

TROTZDEM LIEBE MITLESENDEN FREUNDE UND BEKANNTE. IHR WISST SCHON DAS IHR GEMEINT SEID. ICH FREU MICH DAS IHR HIER MITLEST.

Wie ich darauf gekommen bin etwas über meinen Mann hinter dem Blog zu schreiben? Bine von was Eigenes hat in Ihrem Schreibzeug Thema für den September dazu aufgerufen, über den Mann hinter der Bloggerin zu schreiben und da der Mann ja sonst keine große Aufmerksamkeit hier im Blog bekommt habe ich ihm fast einen ganzen Post dazu gewidmet.

Glück Auf!

 

2 Kommentare

  1. Toller Post! Und weil er mitliest, mitdenkt und auch irgendwie mit dran arbeitet: Hallo Mann!
    Danke, dass Du bei der Schreibzeit mitgemacht hast!
    liebe grüsse Bine

    • Hey Bine,
      danke für deinen Kommentar. Es hat richtig Spaß gemacht, den Mann hinter mir und meinem Blog ein wenig vorzustellen.
      Ich freue mich schon auf die nächste Schreibzeit.
      Lieben Gruß
      Mela

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