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Tschööö 20 Sechzehn

Schwubdiwub ist das Jahr schon fast vorbei. Noch ein paar Stunden und dann gehört 2016 mit allem was das Jahr ausgemacht hat der Vergangenheit an.

Einige sagen das Zwanzig Sechszehn ein Jahr zum vergessen und wegschmeißen ist bzw. gleich dann war. Für mich war das Jahr wie ein Spaziergang auf einer Halde, mal ging et hoch und dann wieder steil bergab. Ständig musste man aufpassen das man nicht über Steine fällt, sich langmacht und mit dem Hintern in einer Pfütze landet. Aber mal so ganz unter uns, ist das nicht in jedem Jahr so?!

Da ich aber nicht die mecker Keule auspacken will, erinnere ich mich lieber an die schönen Dinge zurück und an die Dinge die vielleicht im ersten Augenblick furchteinflößend waren, ich aber im Nachhinein sagen kann, habe ich doch ganz gut gewuppt. Ich habe keinen Bock auf die negativen Ereignisse zurück zu schauen. Denn seien wir mal ehrlich, auch in 2017 wird uns nicht immer die Sonne aus der Fot scheinen.


Bilder sagen manchmal mehr aus viele Worte, deswegen zeige ich Euch ein paar meiner liebsten Bilder aus dem ablaufenden Jahr. Vielleicht sind es nicht immer die schönsten aber für mich erzählen sie eine Geschichte, eine schöne Geschichte aus Zwanzig 16.


Seit diesem Sommer lebt in unserem Haushalt ein Kindergarten Kind. Der Start war anders als von mir erwartet, kein Problem. Madame ist hin als ob es das selbstverständlichste der Welt wäre. Ohne Knatschen und Dramen.
Das habe ich dann für meine Tochter übernommen. Meine Güte habe ich lange gebraucht mich daran zu gewöhnen, die Zwergin jeden Tag in den Kindergarten zu bringen und Zeit ohne sie zu verbringen.
Mittlerweile bin ich richtig gut darin sie in den Kindergarten zu bringen und auch im Zeit für mich haben. Wenn ich nicht arbeiten gehe, mache ich Mela Sachen oder den Haushalt (was ein Spaß in der Freizeit)
Ein aufregender und aufwühlender Spätsommer liegt hinter mir. Jetzt am Ende des Jahres kann ich sagen ich bin Eingewöhnt. 🙂

Auch auf dem Blog gab es für Mich aufs und abs. Mal hatte ich tausende Ideen und war drin im Blogflow und dann gab es aber auch Zeiten (welche in diesem Jahr leider überhandgenommen nahmen) da hatte ich keine Idee oder Lust zu bloggen. Das Analoge Leben war teilweise spannender oder brauchte meine gesamte Aufmerksamkeit.
Den Spaß an der Bloggerei habe ich trotzdem nicht verloren. Ich gelobe Besserung für das kommende Jahr. Strukturierter Bloggen, mit einem Plan in der Hand, das ist mein Plan.


In diesem Jahr habe ich mein Herz für meine Heimat weit geöffnet. Den Pott. Ich wohne zwar schon immer hier und bin hier geboren. Quasi ein echtes Pott Kind. In meinem persönlichen Dreieck, Arbeit, Einkaufen und Kind war keine Zeit für den Pott, dachte ich.
Kann doch nicht wahr sein, denke ich mir jetzt. Wie kann man so bescheuert sein und seine Heimat, den Pott nicht kennen und vor allem nicht lieben. Also raus aus dem Dreieck und rein ins wahre Pott Leben.

Pfui, als echtes Pott Kind soll Madame jede Halde, Zeche und was es hier noch so zu entdecken gibt kennen und lieben lernen. Es gibt doch nichts Tolleres als fest mit seiner Heimat verwurzelt zu sein.

„Viele Leute sagen, im Pott wäre et schäbig. Ich sage das ist Quatsch“ Juli von Heimatpottential.de

Eine Sache wartet im neuen Jahr auf mich, da habe ich mal so garkeinen Bock drauf. Ich habe Geburtstag und werde 30. Ich will nicht dreißig werden. 20+ würde mir besser gefallen. Ich habe mit der Zahl echt ein Problem auch wenn ich weiß das, das Leben ganz normal weiter geht auch mit einer 3 vorne. Aber ein bisschen muffe habe ich schon davor. Ändern kann ich es leider nicht. Die Kumulus Pillen (welche einen nicht altern lassen) von Pipi Langstrumpf habe ich noch nicht gefunden.

Und zack jetzt ist es vorbei das Jahr. Verrückt, aufregend, lustig und spannend. Manchmal Traurig aber auf keinen Fall ein Jahr für die Tonne.
Mal sehen was 2017 für uns bereit hält, aber egal was kommen mag.
         Et kommt wie et kommt. Kannste nix machen.

Vorsätze habe ich keine für Zwanzig 17. Halte ich mich eh nicht dran. Eins weiß ich nur, das schöne Leben kommt einem nicht zu geflogen. Man muss rausgehen und nach dem schönen Leben suchen.
Den Satz kann man auf fast jede Lebenslage anwenden. Ob ich mich an meine eigenen schlauen Sätze halte, werden wir dann am Ende des nächsten Jahres sehen.

Kommt gut ins neue Jahr. Macht es nicht gut macht es besser. Und haltet Euch von Menschen, die Euch nicht guttun oder immer beim Blödmann Bingo gewinnen einfach fern.

Glück Auf!

2 Kommentare

  1. „Man muss rausgehen und nach dem schönen Leben suchen.“

    Exakt. Ich wünsche Dir (und mir auch *gg) die Motivation ganz oft rauszugehen und dabei über das schöne Leben zu stolpern. Ich war 2016 in der Hinsicht ziemlich unmotiviert … Oder einfach nur damit beschäftigt wieder anzukommen, gerade beruflich.

    Auf ein schönes, aufregendes, eindrucksvolles 2017 mit viel Spaß und Entdeckerlaune!

    Liebe Grüße,
    Mirtana

    • Mela sagt

      Hey Mirtana,
      danke für deinen Kommentar. Das mit der Motivation ist so eine Sache. Man muss den Hintern vom Sofa hoch bekommen und einfach machen und nicht jammern. Denn am Ende des Tages fühlt man sich ja dann doch besser wenn man etwas unternommen hat.
      Ich drücke uns beiden die Daumen das es klappt.
      Lieben Gruß
      Mela

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