Autor: Mela

Der Mann der Bloggerin

Hinter jeder Bloggerin oder jedem Blogger steht jemand den er tief in seinem Herzen trägt. Ob Er/ Sie verwandt, verschwägert oder gar verheiratet ist, weiß man oft nicht. Um ehrlich zu sein ist es mir als Leserin oft egal. Hinter mir und meinem Blog steht der Mann bzw. mein Mann. Schon weitaus mehr als ein Jahrzehnt ist er an meiner Seite oder Ich an seiner, dass kommt immer auf den Blickwinkel an. Mehr als 4 Finger, um es in der Zählweise unsere Tochter zu sagen, sind wir verheiratet. Der Mann, mein Mann, der Liebste oder der Papa der kleinen Dame wird er hier von mir genannt. Natürlich hat er auch einen richtigen Namen, aber der bleibt in der analogen Welt. Mein Mann. Der Vater meiner Tochter, mein Freund, mein Lektor, mein Fotograf (wenn mal wieder nichts so klappt wie ich möchte) und noch so vieles mehr. Er ist auch ein Teil meines Blogs. Steht eher im Hintergrund. Im Vordergrund stehen ist nicht sein Ding. Mein Mann ist eher selten Teil meiner Beiträge. Was nicht heißt …

Sommer im Pinnchen – Omas Johannisbeerlikör

Meine lieben Blogowski Ladys Tine von Pottlecker und Katti von Pottgewächs haben mit ihrer Blogparade dazu aufgerufen den Sommer noch ein bisschen zu verlängern. Zumindest im Schnapspinnchen.   Ich bin mit einem Rezept für Johannisbeerlikör dabei. Wie der Titel schon verrät ist der Johannisbeerlikör, den ich vorstellen möchte, nicht auf meinem Mist gewachsen. Sondern auf den von Oma Erna, die Oma meines Mannes. Bis vor ein paar Jahren hatte Oma noch einen Schrebergarten, wie es sich für einen richtige Pott Oma gehört. Unter anderem mit vielen Himbeeren, Stachelbeeren und Johannisbeersträuchern, dies war nur ein kleiner Teil des Ackerbaus. Oma hat den Garten damals noch mit Opa betrieben. Seitdem Oma sich nicht mehr alleine um den Garten kümmern kann, wurde auch die Schnapsproduktion fast eingestellt. Mein Mann liebt Omas Schnaps. Ich muss direkt jetzt etwas gestehen. Ich habe diesen Schnaps noch nie getrunken, denn ich trinke kaum bis keinen Alkohol. Mir schmeckt es einfach nicht. Zum Glück steht im Garten meiner Eltern ein Johannisbeerstrauch. Besser gesagt zwei. Einer mit roten und einer mit schwarzen Beeren. Und …

Selbstgemachter Ice Tea und eine DIY Idee

Der Sommer gibt in diesen Tagen nochmal alles, auch in den nächsten Tagen soll das Thermometer nochmal über die 30 Grad Marke klettern. Ich mag den Sommer wirklich und dachte schon die paar Tage an denen es immer mal wieder warm war seien der Sommer 2016 gewesen. Aber muss es gleich so heiß werden?! Naja ändern kann ich es eh nicht. Also muss ich einfach mit der Hitze leben und vor mich hin schwitzen. Viel trinken ist sehr wichtig, vor allem bei diesen Temperaturen. Ich bin eher ein Trinkmuffel. Vergesse es über den Tag und am Abend wundere ich mich dann über Kopfschmerzen. Da Wasser ohne alles auf Dauer keinen Spaß macht, gibt es zwei spritzige Getränke Ideen. Schnell gemacht und herrlich erfrischend. Wasser mit Zitronen und Limettenscheiben in eine Glaskaraffe geben, Eiswürfel dazu und schon schmeckt das langweilige Wasser lecker zitronig. Wem das immer noch zu Wasser lastig ist, für den habe ich noch eine Ice Tea Idee (Für Kinder geeignet, da er ohne Schwarzen Tee zubereitet wird. Auch Zucker sucht man hier vergebens). …

Gemeinschafts Garten hinter der Kirche

Ich bin ja bekanntlich nicht dafür neue Menschen kennen zu lernen. Des Weiteren ist mein Daumen auch nicht grün, sondern eher dunkel braun. Wenn ich plane Pflanzen zu kaufen fangen diese an zu weinen und verwelken freiwillig bevor ich sie kaufe und mit nach Hause nehmen kann. Und weil das nicht schon genug Macken sind habe ich noch eine weitere auf Lager. Dreckig mache ich mich auch nicht gerne. Genau die richtige Voraussetzung sich einem Gemeinschaftsgarten anzuschließen. Doch für die kleine Dame habe ich mich mutig den Herausforderungen gestellt. Uns ist wichtig, dass Sie weiß woher Obst und Gemüse kommen. Vom Aussäen, Gießen bis zum Ernten soll sie alles mitmachen können. In den Supermarkt juckeln, einpacken, bezahlen und nach Hause tragen kann ja jeder. Und der Lerneffekt dabei ist gleich Null. Lange rede kurzer Sinn. Irgendwann im Frühling ging es dann auch raus in den Gemeinschaftsgarten hinter der Kirche. Ja genau hinter der Kirche. Denn der Gemeinschaftsgarten ist ein Projekt der Kirchengemeinde in Essen-Steele. Zwar gehören Madame und Ich auf dem Papier in eine andere …

Luft holen auf der Halde Norddeutschland

Die letzten Tage und Wochen war es mal wieder sehr still hier. Das Leben mit seinen schönen und nicht so schönen Seiten hat mich voll im Griff. Nicht nur das ich verhältnismäßig viel arbeiten musste, auch die Geschehnisse der letzten Wochen haben mich vom bloggen ferngehalten. Mir war einfach nicht nach Friede, Freude und Eierkuchen. Obwohl Kuchen im Grunde immer geht. Was da draußen in der Welt passiert ist oder passiert möchte ich hier nicht kommentieren, dazu kann sich jeder sein eigenes Bild machen. Denn mein Blog ist meine kleine heile Welt und Wohlfühloase. Um einfach mal wieder runter zu kommen und durch zu atmen, haben wir uns die kleine Dame und die Kamera geschnappt. Denn was hilft besser gegen Alltagstrott als rausgehen? Genau raus gehen um einer Halde einen Besuch abzustatten. Madame ist eh der größte Halden Fan (zumindest bei den kleinen Menschen). Sie mussten wir nicht zu einem Haldenbesuch überreden. Und da man ja bekanntlich auch mal die Komfortzone verlassen soll, haben wir uns auf den Weg raus aus dem Pott gemacht. Um …